| PRESSE INFORMATION / 25. November / Nr. 1 |
Bilanz bei acht
DSV-Rekorden
Steffen
und Deibler erneut mit Vorlauf-Rekorden
Essen
(pps) Wie schon am Samstag schwammen zum Abschluss der Vorläufe Britta Steffen (SG
Neukölln) und Steffen Deibler (TG Biberach) auch am Sonntag zwei neue deutsche Rekorde
und erhöhten die Gesamtbilanz auf insgesamt acht DSV-Rekorde.
Britta
Steffen steigerte die drei Jahre alte Marke der inzwischen zurückgetretenen
Olympia-Fünften Theresa Rohmann (SSG 81 Erlangen) von 1:01,18 Minuten über 100
m Lagen ganz erheblich auf 1:00,30 Minuten, hat aber für das Finale - wie schon am Samstag über 200 m Freistil – abgemeldet,
um sich voll auf die 50 m Freistil konzentrieren zu können.
„Mir
war klar, dass ich die 100 m Lagen als Sprintspezialistin schnell schwimmen
kann, da ich die Rücken-, Schmetterlings- und Kraullage ja ganz gut beherrsche.
Ich musste mich ja über die 25-m-Brust-Teilstrecke nur mit einem langen
Tauchzug retten“, meinte die 24-jährige Studentin am Sonntagvormittag.
Steffen
Deibler legte nach seinen beiden Deutschen Rekorden über 100 m Freistil am
Samstag noch einmal nach und verbesserte im Vorlauf über 50 m Freistil seine
eigene zwei Jahre alte nationale Bestmarke um zwölf Hundertstelsekunden auf
21,42 Sekunden. „Die Bahnen neben mir waren leer, ich hatte ruhiges Wasser –
wieso sollte ich es nicht probieren“, erklärte der 20-Jährige. Für das Finale
am Sonntagnachmittag traut sich Deibler eine neuerliche Steigerung zu. „Über
100 m konnte ich meinen Rekord aus dem Vorlauf im Finale ja auch noch einmal
verbessern. Dann sollte das über 50 m auch möglich sein.“
Zwei zweite Weltcup-Plätze in Belo Horizonte
Essen (pps) Am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcups in
Belo Horizonte/Brasilien gab es für die vierköpfige Vertretung des Deutschen
Schwimm-Verbandes (DSV) unter Leitung von Nachwuchs-Bundestrainer Achim
Jedamsky (Eppelborn) zwei zweite Plätze. Christin Zenner (VfV Hildesheim) schwamm
dabei die 50 m Rücken in 28,64 Sekunden und die 200 m Rücken in 2:15,35 Minuten.
Allerdings
konnte sie wie auch Lena-Celina Hiller (SV Wfr. 98 Hannover), Felix Wolf (SV
Potsdam) und Jan-David Schepers (SG Weser/Ems) am ersten Tag nicht die Chance
nutzen, sich in die DSV-Mannschaft für die Kurzbahn-Europameisterschaften in
Debrecen/Ungarn (13. bis 16. Dezember) zu schwimmen. Grundsätzlich besteht nach
den DSV-Nominierungskriterien diese Möglichkeit neben den zeitgleich laufenden
Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen.
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