| PRESSE INFORMATION / 22. November / Nr 2 |
Helge Meeuw:
„Kurzbahn-EM als Jahreshöhepunkt“
Essen (pps) Nach dem
enttäuschenden Abschneiden bei den Weltmeisterschaften in Melbourne mit Platz
15 über 100 m Rücken als bestes Ergebnis geht es für den Europarekordler über
100 m Rücken (Langbahn), Helge Meeuw (SG Frankfurt) wieder bergauf. „In
Melbourne habe ich einen dicken Bauchplatscher hingelegt. Aber jetzt geht es
wieder aufwärts. Ich habe mich von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert und
zuletzt beim Weltcup in Berlin schon gute Leistungen gezeigt“, erklärte der
23-Jährige bei der Eröffnungspressekonferenz zu den 13. Deutschen
Kurzbahn-Meisterschaften in Essen. „Ich denke, dass ich hier in Essen schnell
sein werde.“
Thomas Rupprath vor „goldenem“
Titeljubiläum
Seinen ersten Kurzbahn-Titel gewann er 1995 bei den Meisterschaften in Waiblingen über 100 Schmetterling. Bis 2005 gewann er alle Titel über diese Distanz (2006 keine Kurzbahn-DM) und könnte damit in Essen zum zwölften Mal in Folge gewinnen. Eine Serie, die keinem anderen Athleten im DSV bislang gelungen ist. Nur einmal steht ein anderer Name in der Siegerliste: 1994 bei der Kurzbahn-Premiere in Rostock siegte Christian Keller von der SG Essen.
Bei
den Frauen wird die längste Siegesserie von Annika Mehlhorn (SG/ACT Baunatal)
gehalten, die seit 2000 in Freiburg sechsmal in Folge die 200 m Schmetterling
für sich entscheiden konnte und sich in Essen berechtigte Hoffnungen auf die
Fortsetzung ihrer Titelsammlung machen kann.
Damit
verzichtet die Vize-Europameisterin des vergangenen Jahres von Helsinki auch
auf einen Start bei den diesjährigen Europa-Titelkämpfen auf der Kurzbahn in
Debrecen/ Ungarn (13. bis 16. Dezember). Allerdings will sie noch bei den
„Dutch Open“ in Eindhoven (7. bis 9. Dezember) auf der Langbahn in Eindhoven an
den Start gehen. „Da stehen dann auch die 200 m Freistil auf dem Programm“,
kündigte sie an. Danach soll es eine Pause geben, ehe ein erster Start im
Olympiajahr 2008 beim „Euro-Meet“ in Luxemburg (25. bis 27. Januar) auf der 50-m-Bahn
geplant ist. Buschschultes
Operation ohne Komplikationen
Essen (pps) Ohne Komplikationen verlief die Schulter-Operation der 30-maligen Deutschen Meisterin Antje Buschschulte (SC Magdeburg) am Montag in Düsseldorf. Dies gab ihr Freund Helge Meeuw (SG Frankfurt) am Donnerstag bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen bekannt. „Antje geht es gut. Es ist noch genügend Zeit bis zur Olympia-Qualifikation im April in Berlin, und sie hofft, dass sie sich schmerzfrei vorbereiten kann.“ Eine genaue Prognose ist derzeit allerdings noch nicht möglich: „Das ist erst nach der Heilung möglich“, so Meeuw.
„Egal, wer den
Rekord hält - Hauptsache ich bekomme ihn!“
Gut
zwei Jahre schwamm Biedermann „auf der Stelle“, steigerte sich seit 2004 zwar
kontinuierlich im Training, der Durchbruch im Wettkampf ließ allerdings lange
auf sich warten. „Seit Paris in diesem Sommer läuft es richtig rund. Auch das
Höhentrainingslager in der Sierra Nevada hat bei mir gut angeschlagen.“ Der gebürtige Hallenser, der auch schon mal einen kleinen „Tritt in den Hintern“ von seinem Trainer Frank Embacher benötigt, traut sich auch in Essen Zeiten in der Nähe seiner persönlichen Bestmarken zu. „Wenn ich einmal auf der Welle schwimme, dann will ich sie auch nutzen, und hier in Essen so nah wie möglich an meine Bestzeiten ranschwimmen.“
Dass Biedermann, der zur Zeit
seinen Zivildienst im Olympiastützpunkt Halle/Saale absolviert, in Berlin den
Uralt-Rekord von Michael Groß endlich geknackt hat, stimmt ihn zuversichtlich –
auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Namen spielen für den
Kurzbahn-EM-Dritten von 2005 (400 m Freistil) allerdings eine untergeordnete
Rolle: „Mir ist es egal, wer den Rekord hält – ob der Groß heißt oder Meyer,
Müller, Schulze -, Hauptsache ich bekomme diesen Rekord!“ Freiwasser-Weltmeister im 25-m-Becken
Essen
(pps) Mit Britta Kamrau-Corestein (SC Empor Rosotck 2000) und Thomas Lurz (SV
Würzburg 05 sind bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen auch zwei
Weltmeister im Freiwasserschwimmen von Melbourne im Einsatz. Beide nutzen die
Titelkämpfe auf der 25-m-Bahn zu einem Leistungstest.
Dabei
hat 25-Kilometer-Siegerin Britta Kamrau-Corestein für die Freistilstrecken über
400, 800 und 1500 m gemeldet. Allerdings ist der Start über 400 m am Sonntag
noch nicht sicher. Die 28 Jahre alte Jura-Studentin macht am Samstag einen
„Abstecher“ in die Münchner Olympia-Schwimmhalle. Dort nimmt sie an der dritten
Auflage der Pro-Sieben-Sendung „TV-Total Turmspringen“ von und mit Stefan Raab
teil, auf die Wasserspringer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die „Promis“
trainiert haben.
„Mein
Start am Sonntag hängt davon ab, ob ich für die Läufe am Morgen vorgesehen bin
– oder ob ich erst im Finalabschnitt ins Wasser gehen muss“, meinte die
Rostockerin, die sich in ihrer Heimatstadt zusammen mit Trainerin Monika
Dietrich auf ihre Sprünge von der Fünf-Meter-Plattform vorbereitet hat.
Dagegen
konzentriert sich Thomas Lurz, der Weltmeister über fünf Kilometer, der am 28.
November seinen 28. Geburtstag feiert, in Essen auf seine Rennen über 400 und
1500 m Freistil. „Ob ich bei der Kurzbahn-EM starten werde, ist noch offen,
vorausgesetzt ich schaffe die Norm.“ Die steht für die Titelkämpfe im
ungarischen Debrecen (13. bis 16. Dezember) bei 14:46,21 Minuten. Madsen: „Internationale Vergleiche sind sehr wichtig“
Essen
(pps) Nach der erfolgreichen Vorstellung der deutschen Teilnehmer beim Weltcup
am vergangenen Wochenende in Berlin mit einem Europarekord (Antje Buschschulte
mit 26,94 Sekunden über 50 m Rücken) sowie fünf deutschen Rekorden erwartet
DSV- Sportdirektor Dr. Örjan Madsen bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften
eine weitere Leistungssteigerung. „Wir wollen nicht abheben, zumal wir in
einigen Disziplinen von der Weltklasse noch ein gutes Stück entfernt sind, aber
hier in Essen sollten die Resultate besser sein als in Berlin. Und bei der
Kurzbahn-EM wollen wir noch einmal zulegen“, kündigte Madsen an. Für die
Titelkämpfe in Debrecen/Ungarn (13. bis 16. Dezember) rechnet er mit einem
DSV-Team von „maximal 28 Teilnehmern“.
Zuvor
wird ein Teil der Mannschaft noch bei den „Dutch Open“ in Eindhoven (7. bis 9.
Dezember) auf der 50-m-Bahn an den Start gehen. „Eine gute Möglichkeit zum Test
auf der Langbahn“, meinte Madsen, der viel Wert auf Vergleiche auf
internationaler Ebene legt. „Jeder Wettkampf gegen die Weltklasse macht Sinn,
und wir wollen viele Wettkämpfe auf hohem Niveau.“
Während
die nationalen Titelkämpfe in Essen die
einzige Qualifikationsmöglichkeit für die nachfolgende EM auf der 25-m-Bahn
sind, gilt der Zeitraum für die Teilnahme an den Europameisterschaften im
kommenden Frühjahr in Eindhoven (13. bis 24. März) vom 1. August 2007 bis 28. Februar 2008. „Ich
hoffe, dass dort möglichst viele Mitglieder unseres Top-Teams am Start sein
werden“, kommentierte der gebürtige Norweger den nächsten Höhepunkt. |
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